Sommercamp 2018 – Rote Falken heraus!

Wie jeden Sommer fahren wir Falken auch 2018 auf unser Sommercamp! Diesmal  geht’s wieder nach Schwangau. Ein herrlicher Zeltplatz am Fuße des Tegelbergs, in der Nähe vom Forggensee und der kalten Pölat (Fluss gleich neben dem Zeltplatz) erwarten uns. Zwei Wochen lang leben wir dort in Zelten zusammen, bauen, spielen und sporteln in der Natur, beschäftigen uns mit Themen, die uns interessieren, kochen gemeinsam, toben uns mal so richtig aus und haben eine schöne Zeit… komm doch mit!

Kosten werden voraussichtlich 320.- € für Mitglieder/ 340.- €  fürNichtmitglieder sein,
da sich zum Juni 2018 aber die Förderrichtlinien des BJR ändern, kann sich der Betrag auch noch nach unten korrigieren… 🙂

HIER gibt’s den Anmeldungsflyer zum download. (Das Ganze ausfüllen, unterschreiben und per Post/Fax/Scann an uns schicken)

Stickermotivkampagne 2018

Unser drittes Motiv: Lol, kein Fahrschein mehr für Django!*

*Für viele Dinge, die das Leben schön und lebenswert macht, sind wir darauf angewiesen, uns in der Stadt fortbewegen zu können – egal ob wir uns mit Freunden treffen, ins Kino, Jugendzentrum oder Museum gehen oder zum See fahren wollen.

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Stickermotivkampagne 2018

Unser zweites Motiv: Religionsunterricht ist whack!*

*Wenn es um Unterricht und Schule geht haben wir Falken Vieles zu kritisieren, aber das würde hier zu weit führen. Generell wollen wir lieber selbst bestimmen, was wir lernen und wie viel Zeit unseres Lebens dafür drauf geht. Um das so zu haben müsste ein ganz anderes Schulsystem ohne Konkurrenz und Leistungsdruck her.

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Stickermotivkampagne 2018

Unser erstes Motiv: Tradition – Wenn dir sonst nix mehr einfällt!*

*Zuerst sollte gesagt sein:“ Tradition ist nicht immer scheiße!“ – sich jeden Donnerstag im Falkenturm zu treffen und den Abend gemeinsam zu verbringen ist es ja auch nicht. Aber leider gibt es Traditionen die nicht so cool sind und die wir altbacken finden.

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Gemeint sind wir ALLE – Soliparty für linksunten.indymedia

Freitag, 16. März ab 20 Uhr
im Falkenturm (Frauentormauer 3, 90402 Nürnberg)

Am 25.08.2017 wurde die Internetplattform ‚linksunten.indymedia‘ über Nacht zum Verein erklärt und verboten. Die Betreiber*innen der Plattform haben seitdem mit den Folgen von Beschlagnahmungen zu kämpfen und sehen massive Gerichtskosten auf sich zu kommen. Wir wollen die Betreiber*innen der Plattform bei den sehr hohen Verfahrenskosten von mehreren Zehntausend Euro mit einer Soliparty unterstützen.

Wir befürchten, dass das Verbot von ‚linksunten‘ nur der Anfang einer neuen Welle der Repression gegen linke Medien und Gruppen ist. Doch wir wollen uns unsere Meinung nicht verbieten lassen und fordern eine freie und unabhängige Berichterstattung.

Kommt vorbei und feiert mit uns gegen die Repression.

Alle Einnahmen der Party gehen an den Spendenfonds für linksunten der Rote Hilfe in Stuttgart.

Liebe SPD…

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Liebe Genoss*innen in der SPD Nürnberg und SPD Mittelfranken,

am Samstag, den 3. Februar fand – wie ihr sicherlich wisst – eine Demonstration bezüglich Afrin und Rojava statt. Dabei wurde der türkische Angriffskrieg gegen unsere kurdischen Genoss*innen genauso kritisiert wie die deutsche Unterstützung des selbigen. Ihr habt bestimmt mitbekommen, dass die Demo auch am SPD-Gebäude am Karl-Bröger-Platz vorbeilief.

Erfreulicherweise wurde in diesem Zuge ein großes Transparent vom Dach des Gebäudes entrollt, auf dem stand: „Stoppt die Waffenlieferungen in die Türkei und weltweit“. Außerdem wurde der YPG-Wimpel in dreiteiliger Form gezeigt, um das Verbot des Symbols in Deutschland ad absurdum zu führen. Wir haben euch mal Fotos davon mitgeschickt – sieht spitze aus, oder?

Noch besser fänden wir es natürlich, wenn es nicht bei so einem Transparent bleibt, sondern wenn ihr selbst als Partei und Einzelpersonen aktiv werdet und euch solidarisch mit der angegriffenen kurdischen Bewegung zeigt. Wir hätten da schon ein paar Vorschläge.

Zum Beispiel ist es doch jedem und jeder Einzelnen von euch möglich, sich an den Kundgebungen und Demonstrationen für Afrin und Rojava zu beteiligen. Sowas gibt’s derzeit übrigens fast täglich in der Nürnberger Altstadt. Ist also wirklich kein Aufwand für Einzelne, sich da klar gegen Erdogan zu stellen. Zeigt klare Haltung, äußert euch erkennbar und öffentlich und fordert es auch von euren Genoss*innen ein. Klar, wir wissen, eure Bundesorganisation schweigt derzeit tödlich. Aber warum soll euch das hindern, Haltung zu zeigen? Eure Bundesjugendorganisation (Jusos in der SPD) hat übrigens schon Stellung bezogen und sich am 3. Februar klar positioniert – checkt ruhig mal deren Facebook-Seite.

Außerdem sollte es euch doch ein Leichtes sein, eure Drähte in Land- und Bundestag zu nutzen und von euren dortigen Vertreter*innen klare statements einzufordern. Wir finden das Schweigen unerträglich und wir hoffen, ihr ebenso. Lasst es uns gemeinsam brechen!

Möglich wäre es auch, eine Delegation aufzubauen, die Parlamentarier*innen nach Afrin entsendet. Klingt erstmal verrückt. Wir vermuten aber, dass es für Abgeordnete deutlich einfacher ist als für Andere, ein Visum zu bekommen. Mit so einem Visum könnte man legal in Nordsyrien einreisen. Der Sinn und Zweck der Übung: Gerade angesichts der Menschenrechtsverbrechen des Erdogan-Regimes kann eine Beobachter*innenmission in Afrin eine wichtige Rolle nicht nur bei der Skandalisierung dieses verbrecherischen Angriffskrieges spielen. Sie bietet zudem auch Schutz für Zivilist*innen, denn Ankara müsste die Präsenz deutscher Abgeordneter bei seinen Flächenbombardements einrechnen. Parlamentarier*innen könnten so ihre privilegierte Situation zum Schutz von anderen nutzen.

Der Angriff auf die kurdische Bewegung ist übrigens ein Angriff auf Demokratie und Sozialismus, also auch ein Angriff auf euch und uns. Falls ihr pfiffige Ideen habt, wie wir gemeinsam dem etwas entgegensetzen können, sind wir ganz Ohr.

Liebst grüßend, eure Falken Nürnberg.

FREUNDSCHAFT!

PS: Das mit dem Transparent und den Schildern auf dem Dach war übrigens ein gemeinsamer Streich von uns und anderen linken Genoss*innen aus Nürnberg 😉

#afrinnotalone

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Solidarität mit Afrin. Keine Unterstützung dem türkischen Regime.

Heute haben wir vor der türkischen Botschaft und auf dem Dach des SPD-Hauses gegen den türkischen Krieg und seine deutsche Unterstützung protestiert und wollen damit zur Solidarität mit der kurdischen Bewegung aufrufen.

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Wir rufen zur Solidarität mit der kurdischen Freiheitsbewegung auf und kritisieren die deutsche Unterstützung des türkischen Regimes in Form von Waffenexporten und Kriminalisierung der schon in der Türkei verfolgten kurdischen Bewegung.
Marie Stroheker, die erste Vorsitzende der Falken in Nürnberg, sagt dazu: „Die kurdische Bewegung und ihre Verteidigungseinheiten YPG und YPJ ist eine der wenigen demokratischen, säkularen Kräfte in der Region. Sie führt einen erfolgreichen Kampf gegen den Islamischen Staat und andere islamistische Kräfte. Währenddessen baut Erdogan in der Türkei ein national-islamisches Regime auf und die deutsche Bundesregierung schafft es nicht, sich davon zu distanzieren. Stattdessen wurden seit Jahren Waffen an die Türkei geliefert. Obwohl die Türkei offensichtlich einen Angriffskrieg gegen die Zivilbevölkerung der Region führt, werden in Deutschland Mitglieder und Symbole der kurdischen Bewegung verfolgt und kurdische Demonstrationen von der Polizei angegriffen.“

Die Falken Nürnberg fordern deshalb von allen Parteien und Politikern, sich öffentlich für folgende Ziele einzusetzen:

  • keine Waffenexporte in die Türkei
  • Schluss mit der Kriminalisierung kurdischer Aktivisten
  • Abzug aller türkischen Truppen aus den kurdischen Gebieten

Hoch die internationale Solidarität!
#afrinnotalone

Veröffentlicht unter Kinder