Willkommen bei den Falken!

Hervorgehoben


Die Sozialistische Jugend – Die Falken ist ein Kinder- und Jugendverband mit einer langen Tradition.

Wir organisieren Gruppenarbeit, Zeltlager, Freizeiten, Seminare und Aktionen.

Bei uns verbringen Kinder und Jugendliche ihre Freizeit und machen gemeinsam mit anderen Politik für sich selbst.

In vielen Stadtteilen Nürnbergs treffen sich Kinder oder Jugendliche jede Woche um zu reden, spielen, basteln, feiern und vieles mehr.

Der absolute Höhepunkt unseres Jahresprogramms sind die Sommerlager. Falkenzeltlager heißt zwei oder drei Wochen Spaß mit anderen Kindern und Jugendlichen, Lagerfeuer, Baden, Ausflüge, Disco, Sport und Spiel. Falkenzeltlager heißt vor allem, aktiv den Alltag mitbestimmen, mitreden und mitentscheiden.

Veröffentlicht unter Kinder

Rosa und Karl

15. Januar 1919 – Ermordung von Luxemburg und Liebknecht. Wir kämpfen weiter – trotz alledem!

Heute vor 103 Jahren wurden Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht während der Niederschlagung des Januaraufstands 1919 durch preußische Soldaten ermordet. Verantwortlich dafür war der
damalige Volksbeauftragte für Heer und Marine – Gustav Noske, ein SPD-Politiker. Viele der beteiligten Soldaten traten später den faschistischen Freikorps bei und unterstützten Hitler.

Der führende Kopf beim Mord an Luxemburg und Liebknecht, der reaktionäre Offizier Waldemar
Pabst, beschrieb in einem in seinem Nachlass aufgefundenen Brief aus dem Jahr 1969 die
Zusammenarbeit zwischen ihm und Noske sowie dem SPD-Reichspräsidenten Ebert folgendermaßen:
„Daß ich die Aktion ohne Zustimmung Noskes gar nicht durchführen konnte – mit Ebert im Hintergrund – und auch meine Offiziere schützen musste, ist klar. Aber nur ganz wenige Menschen haben begriffen, warum ich nie vernommen oder unter Anklage gestellt worden bin. Ich habe als Kavalier das Verhalten der damaligen SPD damit quittiert, dass ich 50 Jahre lang das Maul gehalten habe über unsere Zusammenarbeit.“ (Gietinger, Klaus (2009): Der Konterrevolutionär. Waldemar
Pabst – eine deutsche Karriere, S. 394)

Der heutige Tag erinnert uns also an ein Kapitel der SPD-Geschichte, welches diese gerne unter den Tisch fallen läßt: ihre blutige Niederschlagung des USPD- und KPD-geführten Januaraufstands und die
Verwicklung in den Mord an zwei brillanten Köpfen der damaligen Arbeiter*innenbewegung.

Ebenfalls erinnert uns der heutige Tag aber auch an das Vermächtnis, welches Luxemburg und Liebknecht uns hinterlassen haben: sie sind konsequent für die Interessen unserer arbeitenden Klasse und immer gegen den Krieg eingetreten. Ihr Opfer ist ein Mahnmal dafür, dass die bürgerliche Politik auch bereit ist mit Faschisten zusammenzuarbeiten, um eine Revolution der Arbeiter*innen zu verhindern. Als sozialistischer Verband nehmen wir uns an Luxemburg und Liebknecht ein Beispiel.

Unsere Positionen zu diesem Tag sind klar:

  • Wir treten gegen die Militarisierung der BRD ein, sei es im Inneren die Hochrüstung der Polizei oder nach außen mit militärischen Manövern und Einsätzen!
  • Wir sind gegen bundesdeutsche Militärexpeditionen unter dem Deckmantel der angeblichen
    Sicherung von Menschenrechten!
  • Wir wollen keine Bundeswehr an Schulen, Unis und auf Berufsmessen!
  • Wir fordern, dass das Geld aus dem Rüstungsetat für Kindern und Jugendliche eingesetzt wird!
  • Und ganz wichtig – als sozialistischer Verband wissen wir, dass unser Feind nicht irgendwo auf der Welt steht, keine andere Nationalität, Hautfarbe oder Religion hat. Nein, wir kämpfen nicht für die BRD, wir lassen uns nicht im Krieg verheizen und uns auch keine Hungerlöhne aufdrücken, um den „Standort“ in der wirtschaftlichen Konkurrenz zu schützen. Unser Hauptfeind ist das deutsche Kapital, unser Hauptfeind – der steht im eigenen Land!
Veröffentlicht unter Presse

Falken-Lesekreis: Sozialreform oder Revolution

Heute trifft sich unsere 2021 gegründete AG „Sozialreform oder Revolution“ wieder, in der wir uns den Text von Rosa Luxemburg aneignen.

Nicht aus dem Text, aber zum heutigen Berliner Gedenken an Luxemburg & Liebknecht: ‚Eure „Ordnung“ ist auf Sand gebaut!‘

„Das ganze Geheimnis der geschichtlichen Umwälzungen durch den Gebrauch der politischen Macht liegt ja gerade in dem Umschlage der bloßen quantitativen Veränderungen in eine neue Qualität, konkret gesprochen in dem Übergange (…) einer Gesellschaftsordnung in eine andere.“

wirfalken #LLDemo

Freundschaft statt Vaterland

Am Wochenende fand das Kinder-Übernachtungs-Wochenende im Otto-Felix-Kanitz-Haus statt, es wurde wild getobt und gespielt und es fanden auch zwei Workshops statt zu Corona und den bescheuerten Querdenkern und zu den Nazis von der AfD. Passend dazu haben wir gleich Schilder gebastelt und viele von uns sind auf die Demo gegen diese Idioten gegangen. Scheiss Nazis, scheiss auf die Querdenker!

Neue RF-Gruppe in Gostenhof

Liebe Jugendliche,
wir möchten euch zur ersten RF-Gruppenstunde am 09.11.2021 um 17:00 Uhr ins Amikaro in Gostenhof (Adam-Klein-Str. 20) einladen!
In unseren RF-Gruppen (RF steht für rote Falken) treffen sich junge Jugendliche zwischen 11 und 14 Jahren im Falkenkontext und organisieren sich für ihre Rechte, für ihren Spaß und für ihre Freizeit.
An dem Tag möchten wir euch die Möglichkeit geben, euch untereinander und uns kennen zu lernen. Außerdem wollen wir euch den Raum geben, zu überlegen, wie die Gruppenstunden aussehen sollen.
Was soll das heißen? Ihr sollt die Gruppenstunden gestalten?
In den Gruppenstunden der Falken wollen wir euch nicht irgendwelche Themen aufdrängen oder vorkauen, auf die ihr eigentlich keinen Bock habt. Wir wollen, dass ihr diese Stunden gestalten und euch mit den Themen beschäftigen könnt, die EUCH interessieren. Wir stehen euch dabei zur Seite, kümmern uns um den Raum, helfen euch Dinge zu organisieren, etc… Mehr dazu hört ihr aber am 9.11.2021!
Also kommt vorbei, bringt euch ein!
Wir freuen uns auf euch!
Bene, Assia, Nessi, Juli, Eva, Jan und Tabea

Gedenken an unsere ermordeten Genoss*innen von Utøya

 

Gestern trauerten wir gemeinsam mit Mitgliedern der Jusos Nürnberg, sowie Mitgliedern der SDAJ Nürnberg und der SPD Nürnberg um unsere 69 Freunde* und Freundinnen*, Genossen* und Genossinnen*, die vor 10 Jahren auf Utøya ermordet wurden. Vielen Dank an die Jusos Nürnberg für Anmeldung und Moderation. Danke an Rüdiger Löster für die Fotos. Hier könnt ihr den Redebeitrag von unserer Genossin Tabea nachlesen:

 

Liebe Freundinnen* und Freunde*, liebe Genossinnen* und Genossen,

wir trauern heute um unsere 69 ermordeten Genossinnen* und Genossen, die der rechtsextreme Mörder Anders Breivik heute vor 10 Jahren hingerichtet hat.

Es fällt schwer, als Falkin über das zu sprechen, was vor 10 Jahren geschehen ist, da klar ist: das Massaker auf Utoya galt unserer sozialistischen Arbeiter*innen- und Arbeiter*innenjugendbewegung. Es hätte auch uns treffen können. Oder besser gesagt: es hat uns getroffen. Wenn wir heute die Berichte der Überlebenden lesen, fühlen wir uns in unsere Falken-Zeltlager versetzt. Es wird von Zeltlagererfahrungen berichtet, die die unseren sein könnten. Ich möchte euch kurz einige wenige Auszüge aus einem Bericht und Interview der Berliner Stimme mit der Genossin Janin vorlesen.

Janin kommt 2010 das erste Mal mit auf ein Zeltlager der AUF, einer norwegischen Schwesterorganisation der Falken. Ihre Freundin Elisabeth hat sie eingeladen. Sie sagt, sie wäre „hauptsächlich nicht wegen den politischen Diskussionen da, sondern einfach, weil wir zusammen gegrillt, Stockbrot gebacken und Karaoke- sowie Filmabende gemacht haben. Ich fand diese Gemeinschaft einfach toll.“

Über ihre Freundin Elisabeth, die eine unserer 69 ermordeten Freundinnen* und Freunde* ist, sagt Janin: „Elisabeth war ein Mensch, der sich immer um andere gekümmert hatte und jederzeit ein offenes Ohr hatte. Sie stellte stets sicher, dass es ihren Freunden und ihrer Familie gut ging. Ihre eigenen Bedürfnisse stellte sie dann meistens hinten an. Durch ihre Lebensfreude und ihre positive Art konnte man nur gute Laune bekommen.

Der 22. Juli 2011 ist für Janin und Elisabeth der letzte Tag auf der Insel – am nächsten Tag steht die Heimreise an. Die Tage zuvor seien laut Janin sehr warm gewesen. Die Sonne schien die ganze Zeit. Überhaupt sei der Sommer in Norwegen im Jahr 2011 sehr heiß gewesen, teilweise bis zu 30 Grad Celsius. An diesem Freitag jedoch regnet es. Janin beschreibt es im Gespräch als Vorahnung, als ein Vorbote, dass irgendwas passieren wird.

Es ist kurz vor 17 Uhr als der Attentäter an der Anlegestelle der Fähre mit einem weißen Lieferwagen vorfährt. 600 Meter trennen Utøya vom Festland. Mit der Fähre gelangt er wenig später auf die Insel. Da er sich als Polizist ausgibt und auch als solcher verkleidet ist, nimmt ihn der Fährmann mit. Auf Utøya angelangt geht er von Bord.

Janin, Elisabeth und ihre gemeinsame Freundin, Lejla, sehen wie Anders Breivik auf die Insel kommt. Leyjla wird eines seiner ersten Todesopfer sein.

Elisabeth und Janin befinden sich mit vielen anderen in einer kleinen Halle, in die der Mörder eintritt. Elisabeth und viele weitere werden dort von seinen Kugeln getroffen. Elisabeth stirbt dort.

Janin wird von einer Freundin aus der Halle gezogen und flüchtet über den Zeltlplatz auf einen kleinen Weg. Der „Kjærlighetsstien“, zu deutsch: Liebespfad, verläuft 180 Meter hinter der Cafeteria direkt an der Steilküste entlang.

Janin wird dort getroffen. Sie erzählt: „Der Weg ist ein ganz enger verschlungener Pfad und durch einen Zaun gesichert, damit man nicht abstürzt. Ich lag an dieser Stelle und wusste, ich kann mich nicht bewegen, weder aufstehen noch weiterlaufen – es geht einfach nicht mehr. Leute sind an mir vorbeigerannt und haben mich liegen lassen. Das habe ich ihnen auch nicht übelgenommen, weil ich in diesem Moment dachte: Jeder denkt an sich, jeder muss sich irgendwie selbst retten. Im Nachhinein frage ich mich: Warum habe ich so egoistisch gedacht? Man ist doch quasi eine Gemeinschaft. Freunde von mir haben ja auch Verletzten geholfen.“

Ein Mädchen – 17 Jahre alt – bleibt schließlich stehen. Sie sieht Janin auf dem Pfad liegen und fragt, ob sie Hilfe braucht. Janin möchte nur, dass das Mädchen sie liegen lässt, weiterläuft und ein Versteck sucht. Die 17-Jährige antwortet nur: “Nein, du musst da nicht allein durch. Ich helfe dir.“

Das Massaker an unseren Genossinnen und Genossen auf Utoya war ein antikommunistisches Massaker. Anders Breivik hat nicht zufällig ein Zeltlager unserer norwegischen Schwesterorganisation zum Ziel seines Anschlages gemacht. Breivik sah und sieht sich wie andere Faschisten im Kampf gegen den von ihnen sogenannten Kulturmarxismus. Dem Antikommunismus ist dabei egal, ob seine Opfer tatsächlich Kommunistinnen* oder Kommunisten* sind oder nicht und so trifft er nicht nur die kommunistische, sondern auch die sozialdemokratische Bewegung.

Der wahnhaft-ideologische Antikommunist Breivik sah sich bei seinem Massenmord an unseren jugendlichen Genoss*innen selbst als Kommandanten einer norwegischen antikommunistischen Widerstandsbewegung.

In der wahnhaft-ideologischen Vorstellung des rassistischen Antikommunisten Breivik seien wir Marxist*innen verantwortlich für eine angebliche Islamisierung Europas, weil wir Internationalist*innen sind. Er und seine faschistischen und konservativen Kameraden verachten uns für unsere internationale Solidarität, die sich in Wirklichkeit selbstverständlich auch gegen ihre heimlichen Brüder im Geiste, die Islamisten, richtet.

In der wahnhaft-ideologischen Vorstellung des frauenhassenden Antikommunisten Breivik seien wir Marxist*innen verantwortlich für den nahenden Zusammenbruch der europäischen Zivilisation, die davon abhinge, wie „standhaft europäische Männer gegen politisch korrekten Feminismus widerstehen“. Er und seine faschistischen und konservativen Kameraden verachten uns für unseren Feminismus und unseren Kampf gegen den patriarchalen Zustand dieser Gesellschaft.

Zum Antikommunismus, Rassismus und Antifeminismus des Mörders gesellen sich Antisemitismus, Marktliberalismus und christlicher Traditionalismus. Er verstand sich als ein Kämpfer einer „konservativen Revolution“, die im Übrigen der CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt noch 2018 einforderte. Die Schnittstellen zwischen Konservativen und Faschisten sind eindeutig. Ihre Ziele verbergen sie kaum. Und sie sind keineswegs Einzeltäter. Sie sind gut vernetzt, online, wie offline. Sie horten ihre Waffen aus Bundeswehrbeständen und organisieren sich in Polizeieinheiten. Sie kaufen Leichensäcke und legen Feindeslisten an. Sie sind bereit, zu morden.

Wir Falken freuen uns, dass wir heute mit unseren sozialdemokratischen Genoss*innen der Jusos hier stehen dürfen. Denn wir denken, dass eine antifaschistische Einheitsfront von Kommunist*innen und Sozialdemokrat*innen eine absolute Notwendigkeit im Kampf gegen die rechte Bedrohung darstellt. Das verlangt beiden Seiten einiges ab. Das Vordringen von Extremismus-Ideologie und Hufeisentheorie in weite Teile der SPD, insbesondere die Führung, müssen unsere sozialdemokratischen Genoss*innen entschieden bekämpfen. Und wir Kommunist*innen dürfen weder in antisozialdemokratischem Gebahren, noch in trotzigem Gehabe erstarren, sondern müssen neues Vertrauen schenken und uns in Offenheit zeigen. Insbesondere zur Parteibasis, die in der Regel links von ihrer Führung steht, gilt es Brücken aufrechtzuerhalten oder aufzubauen. Wir sind uns sicher, dass uns genau das in der Zusammenarbeit mit unseren Genoss*innen und Freund*innen von den Jusos gelingen wird.

Wir gedenken heute gemeinsam den Menschen, die der Faschist Anders Breivik ihren Freund*innen, ihren Familien und unserer gemeinsamen Bewegung genommen hat. Gedenken heißt für die Arbeiter*innenjugendbewegung stets auch Kampf, denn – wie Rosa Luxemburg sagte – „das Heulen ist Geschäft der Schwäche.“

Das bedeutet aber nicht, dass wir nicht erschüttert, traurig, ergriffen, verzweifelt sein dürfen, denn – wie Rosa auch sagte – „fühlen wir uns in der ganzen Welt zu Hause, wo es Wolken und Vögel und Menschentränen gibt.“

 

 

Online-Veranstaltung: „hier und jetzt: Solidarität statt Polizei”

Bild vom Jamnitzer Platz. Vorderseite des Flyers für die Kritischen Sommertage

Teil der Soli-Vortragsreihe: „kritische sommertage 2021“

🎙 Vortrag: “hier und jetzt: Solidarität statt Polizei” von CopWatch Leipzig
📅 Datum: 03.07.2021 um 19:00 Uhr
📬 Anmeldung: Schickt eine E-Mail an turmkollektiv@falken-nuernberg.de oder an akohmgegenrechts@riseup.net
Wir schicken euch dann kurz vor der Veranstaltung den Link für die Teilnahme an der Online-Veranstaltung zu.

Täglich neue Meldungen von rechtsextremen Chatgruppen in der Polizei, verschwundener Munition, Polizeigewalt oder Tode im Polizeigewahrsam lassen ernsthafte Zweifel aufkommen, ob diese Institution überhaupt noch reformierbar ist. Dies gilt umso mehr, wenn die Polizei für viele Menschen keine Ansprechstelle ist, die “Sicherheit” gewährleistet, sondern diejenigen sind, die das Leben gewaltvoll kontrolliert.
Wir von Copwatch Leipzig wolle die Polizei, wie wir sie bisher kennen, abschaffen und durch andere Mechanismen zur Herstellung von “Sicherheit” und “Gerechtigkeit” ersetzen. Die aus us-amerikanischen Black Power Bewegungen hervorgegangene Forderung “Abolish The Police!” ist keine einfach Reform, die sich ohne notwendige gesellschaftliche Veränderungen vollziehen kann. Kapitalismus und Nationalstaat, als die von der Polizei zu schützende sog. „Sicherheit und Ordnung“ müssen daher ebenso überwunden werden, wie wir solidarische Mechanismen im Umgang mit Gewalt und Konflikten in unseren Communities entwickeln müssen. Der Abolishing-Ansatz ist also eingebettet in einen gesamtgesellschaftlichen Transformationsprozess, zu dem wir gemeinsam erste Schritte wagen wollen.
Wir wollen die aktuellen Aufgaben und Ressourcen der Polizei analysieren. Wie viel Geld hat die sächsische Polizei zur Verfügung? Was bliebe überhaupt noch an Aufgaben übrig, würde man die meiste “Kriminalität” als Ausdruck sozialer Probleme begreifen und an deren Ursache ansetzen würde, statt die Menschen mit Kontrolle und Bestrafung zu bekämpfen? Dies hat CopWatch Leipzig auch hier als Konzept zur mittelfristigen Abschaffung der Polizei in Deutschland aufgeschrieben (dt/engl): https://copwatchleipzig.home.blog/2021/04/23/ein-konzept-zur-abschaffung-der-polizei-in-deutschland/

Dieses wollen wir vorstellen und dann mit euch darüber ins Gespräch kommen. Dies hat CopWatch Leipzig in der Vergangenheit bereits mit verschiedenen Aktivist*innen aus unterschiedlichen sozialen und politischen Bereichen (https://copwatchleipzig.home.blog/2021/04/12/event_solidaritat_statt_polizei/). Zusammen wollen wir die Frage weiter diskutieren: was müssen wir in unserer Gesellschaft, in Nachbar*innenschaften und communities tun, um „Sicherheit“ und „Gerechtigkeit“ auf andere Weise als durch Polizei herzustellen und sie so überflüssig zu machen?

💵 Die Veranstaltung findet im Rahmen einer Veranstaltungsreihe des AK OHM gegen Rechts statt. Die „Kritischen Sommertage sollen als Soli-Veranstaltung für die beiden verurteilten Genossen von Jamnitzer Platz stattfinden. Da die Vorträge aber online stattfinden, bitten wir euch um eine Spende direkt auf das Soli-Konto:

Rote Hilfe Nürnberg
GLS Bank
IBAN: DE85 4306 0967 4007 2383 59
Verwendungszweck: Jamnitzer

🎬 Weitere Veranstaltungen aus der Reihe:

  • 28.06., 19:00 Jamnitzer-Prozess – Unschuldig im Knast von der Gruppe „Auf der Suche“
  • 08.07. Was tun, wenn’s brennt von der Rote Hilfe e.V. Regionalgruppe Nürnberg-Fürth-Erlangen
  • 16.07. Racial Profiling und rassistische Polizei-Gewalt