Solidarität mit Afrin. Keine Unterstützung dem türkischen Regime.

Heute haben wir vor der türkischen Botschaft und auf dem Dach des SPD-Hauses gegen den türkischen Krieg und seine deutsche Unterstützung protestiert und wollen damit zur Solidarität mit der kurdischen Bewegung aufrufen.

Facebook_Konsulat_afrinnotalone

Wir rufen zur Solidarität mit der kurdischen Freiheitsbewegung auf und kritisieren die deutsche Unterstützung des türkischen Regimes in Form von Waffenexporten und Kriminalisierung der schon in der Türkei verfolgten kurdischen Bewegung.
Marie Stroheker, die erste Vorsitzende der Falken in Nürnberg, sagt dazu: „Die kurdische Bewegung und ihre Verteidigungseinheiten YPG und YPJ ist eine der wenigen demokratischen, säkularen Kräfte in der Region. Sie führt einen erfolgreichen Kampf gegen den Islamischen Staat und andere islamistische Kräfte. Währenddessen baut Erdogan in der Türkei ein national-islamisches Regime auf und die deutsche Bundesregierung schafft es nicht, sich davon zu distanzieren. Stattdessen wurden seit Jahren Waffen an die Türkei geliefert. Obwohl die Türkei offensichtlich einen Angriffskrieg gegen die Zivilbevölkerung der Region führt, werden in Deutschland Mitglieder und Symbole der kurdischen Bewegung verfolgt und kurdische Demonstrationen von der Polizei angegriffen.“

Die Falken Nürnberg fordern deshalb von allen Parteien und Politikern, sich öffentlich für folgende Ziele einzusetzen:

  • keine Waffenexporte in die Türkei
  • Schluss mit der Kriminalisierung kurdischer Aktivisten
  • Abzug aller türkischen Truppen aus den kurdischen Gebieten

Hoch die internationale Solidarität!
#afrinnotalone

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Feier zum Weltkindertag am 24.09.2017 – Schaut an unserem Stand vorbei!

Was motiviert die Nürnberger Falken am Weltkindertag dabei zu sein, ihn mitzugestalten?

Der Weltkindertag hat für uns Falken eine lange Tradition, eine von Falken geprägte Tradition. Bereits 1953 fand zum ersten Mal in Nürnberg der „Tag des Kindes“ statt.

Diesen haben die Nürnberger Falken in Kooperation mit dem Nürnberger Tiergarten ins Leben gerufen. Ziel war es Kindern einen schönen und aufregenden Tag zu ermöglichen.
An diesem Tag nahmen 25.000 kleine und große Besucher*innen teil.

In dieser Form fand der „Tag des Kindes“ über 25 Jahre statt. Seit Ende der 1980er Jahre richtet die Stadt Nürnberg den Weltkindertag aus.

Und so ist es für uns nicht nur eine historisch gewachsene Motivation, sondern, auch eine politische und pädagogische.

In unserer Pädagogik lehnen wir u.a. Ausgrenzung, Rassismus und Diskriminierung ab. Und stehen für ein gleichberechtigtes und demokratisches Miteinander. Die Kinderrechte sind also elementarer Bestandteil in unserer „Arbeit“ mit Kindern.

In diesem, wie auch in den letzten beiden Jahren, werden wir die Kinderdemo ausrichten und möchten zuvor mit den Kindern an unserem Stand „erarbeiten“, was ihre Wünsche und Forderungen an die Gesellschaft und die Politik sind – und wo sie sich mehr „Gehör“ wünschen.

Kurzum, am Weltkindertag geht es bei uns um das Recht auf eine eigene Meinung, sich zu informieren, mitzuteilen, gehört zu werden und sich versammeln zu können.

Kommt zahlreich um 14:30h (Treffpunkt an der Hauptbühne) zu unserer bunten, kreativen und lauten Kinder-Demo!

Kinder haben Rechte!

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Unsere Zeltlagerausschreibung, die gibt es hier!

Wie jeden Sommer fahren wir Falken auch 2017
wieder auf unser Sommercamp.
Diesmal geht’s nach Schwangau, wo ein herrlicher
Zeltplatz am Fuße des Tegelbergs und in der Nähe
vom Forggensee und der kalten Pölat (Fluss gleich
neben dem Zeltplatz) uns erwarten. Zwei Wochen
lang leben wir dort in Zelten zusammen, bauen uns
Flöße, basteln, kochen gemeinsam und haben eine
schöne Zeit… komm doch mit!

Ausschreibung Zela

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Wenn Arbeit so geil ist, warum hasst Ihr dann alle den Montag?

Am 1. Mai gibt es überall zahlreiche politische Aktionen, wir sind auch dieses Jahr wieder beim Jugendbündnis des DGB dabei, welches sich thematisch mit den Rahmenbedingungen von Arbeit und Ausbildung beschäftigt hat und die derzeitigen Verhältnisse kritisiert.

  • Wir fordern eine Ausbildungsvergütung, die zu einem guten und selbstbestimmten Leben reicht!
  • 30-Stunden-Woche bei vollem Lohn- und Personalausgleich
  • Einen Mindestlohn ohne Ausnahmen
  • die Gleichstellung von Mann und Frau, AUCH auf dem Lohnzettel

Der Jungendblock trifft sich am 1. Mai 17 um 9:45h am Aufseßplatz! Kommt zu den Falkenfahnen!

Im Anschluss findet wie in jedem Jahr unser Turm-Fest statt und das Kasperle ist natürlich auch wieder dabei!

1 Mai Falkenturm

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Unsere Zeltlagerausschreibung – die gibt es hier!

Wie jeden Sommer fahren wir Falken auch 2017
wieder auf unser Sommercamp.
Diesmal geht’s nach Schwangau, wo ein herrlicher
Zeltplatz am Fuße des Tegelbergs und in der Nähe
vom Forggensee und der kalten Pölat (Fluss gleich
neben dem Zeltplatz) uns erwarten. Zwei Wochen
lang leben wir dort in Zelten zusammen, bauen uns
Flöße, basteln, kochen gemeinsam und haben eine
schöne Zeit… komm doch mit!

Ausschreibung Zela

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Winter Wüstentage 2017

Wüstentage 2017Bald ist es wieder soweit: Ab dem 18.02.2017 wird es wieder wüst im Otto-Felix-Kanitz Haus in Nürnberg, wenn wir dort bis zum 26.02.2017 als WG auf Zeit einziehen, gemeinsam leben, kochen, diskutieren und Spaß haben! Wer noch mit machen will, kann den Flyer ausfüllen und per Mail, Fax oder Post an unser Büro schicken. Wir freuen uns auf Alle, die mit dabei sind!

Flyer Anmeldung Wüstentage 2017

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Die Kinderherbstfreizeit 2016

Fallarifallarafallahoppassa – wir machen was uns gefällt. Nämlich zum Beispiel unsere eigene kleine Stadt aufbauen und ein ganzes verlängertes Wochenende damit spielen. Unter dem Pippi-Langstrumpf-Motto: „Mach dir die Welt, wie sie dir gefällt“ haben wir das auf unserer Kinderfreizeit in Finsterau getan. Aus riesigen Kartons, die fast nicht in den Bus gepasst hätten, haben wir verschiedene Amtsgebäude gebaut. Mit Tür, Fenstern und Tresen versteht sich. In unserer Stadt haben wir uns in verschiedene Gruppen eingeteilt, die alle eine andere Aufgabe für unser Zusammenleben übernommen haben. Das haben wir dann Amt genannt. Es gab die Presse, das Schulamt, das Arbeitsamt, das Einwohneramt, das Kultur- und Freizeitamt und das Postamt, welches sogar fast stündlich Briefe zugestellt hat.

Neben dem tatsächlichen Bauen, Malern und Streichen gab es in unseren Ämtergruppen auch viel zu besprechen: „ Was ist unsere Aufgabe in der Gemeinschaft?“ oder „Wie schaffen wir, dass jedes Kind Zugang zu dem hat was wir machen, auch wenn es unsere Sprache nicht spricht oder eine Behinderung hat?“ oder auch „ Wie sieht es in der Realität aus, was sollte da geändert werden?“ So haben dann einige Kinder erzählt, wie es ihren Eltern in der Arbeitswelt ergeht und warum sie Leiharbeit blöd finden oder es blöd finden wenn ihre Eltern ganz lange Arbeiten müssen oder auch wie es bei ihnen selbst in der Schule und Freizeit so ist. Es wurden ganz viele Vorschläge gemacht wie auch die echte Welt besser wäre. Hier mal ein paar Beispiel:

  • Mehr Freizeit weniger Arbeit und Schule
  • Keine Leiharbeit und keine Kinderarbeit und alle sollen gleich viel verdienen
  • Keine Mieten sondern groß genuge Wohnungen für alle Familien und WGs für Leute die einsam sind (auch Ältere)
  • Kinderfreundliche Städte ohne Autos dafür mit Stadtwald, Bademöglichkeiten und vielen Spiel- und Fußballplätzen
  • Ersatzfamilien für Kinder die alleine sind
  • Mehr Freizeitangebote auf dem Land
  • Jedes Kind soll wichtige Dinge in der Schule gelernt bekommen und es wird dabei auf ihre oder seine Lerngeschwindigkeit rücksichtgenommen
  • Alle Menschen sind freundlich zueinander und haben Verständnis
  • Kostenlose Freizeitangebote

Die Presse hat unsere Überlegungen dann auch alle veröffentlicht, sodass wir uns nicht nur bei unserer großen Stadtführung darüber informieren konnten was in den anderen Gruppen so besprochen wurde.

An unserer großen Halloweenabschlussparty direkt in unserer Stadt haben wir dann nochmal kräftig zusammengeholfen und das hat sich gelohnt. Es gab ein gruselige Deko, viele unterschiedene Kürbisse, Musik zum Tanzen, eine Diashow, tolles Programm, viele Leckereien und sogar Saftcocktails direkt aus dem Einwohneramt.

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