Dialektik der Aufklärung. Wochenendseminar

Wir verbringen ein Wochenende im Pfadfinderhaus in Fornbach und lesen, diskutieren gemeinsam die Dialektik der Aufklärung.
Das Seminar ist für etwas Fortgeschrittene ebenso geeignet, wie für interessierte Anfänger*innen. Vorkenntnisse sind also nicht notwendig, auch wenn sie natürlich helfen. Wir wollen uns gegenseitig schulen und voneinander lernen.
Das Buch Dialektik der Aufklärung aus dem Fischer-Verlag sollte mitgebracht werden.

Anmeldungen an buero@falken-nuernberg.de

Bitte gebt dabei eure Kontaktdaten an und schreibt, ob ihr vegan, vegetarisch oder fleischhaltig essen wollt.

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Wir sind die Jugend der Gefährder*innen

Heute war unsere Jahreshauptversammlung. Wir haben ziemlich viel diskutiert, kritisiert, geplant. Unter vielen anderen wichtigen Anträgen haben wir gestern und heute beschlossen, „geeignete Maßnahmen zur Abwehr von Repression gegen die Verbandsmitglieder“ zu treffen.
Das heißt, dass wir mit unseren Mitgliedern künftig Schulungen zum Thema Aussageverweigerung und Umgang mit Polizei und Justiz in Zusammenarbeit mit der Roten Hilfe durchführen werden. Außerdem werben wir unter unseren Mitgliedern stärker dafür, der Roten Hilfe beizutreten und so „einen finanziellen Beitrag zur politischen und juristischen Selbstverteidigung der Arbeiter*innenbewegung und der Linken zu leisten.“

Freundschaft!

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Gegen den AfD-Parteitag

Wir haben heute zusammen mit vielen anderen Genoss*innen gegen den AfD-Parteitag in Nürnberg demonstriert.

„Auf dem Parkplatz hinter der Meistersingerhalle finden sich laut Polizei in der Spitze bis zu 2000 Menschen ein. Leute, überwiegend aus dem bürgerlichen Lager, die gegen den Parteitag der AfD im großen Saal demonstrieren.“

Das sehen wir anders. Wir haben heute viele Gewerkschafter*innen, Sozialist*innen und Kommunist*innen, linke Sozialdemokrat*innen, Antirassist*innen, Anarchist*innen, Feminist*innen, linke Motorradclubmitglieder, Umweltbewegte und Antifas gesehen, die allesamt keinen Bock auf die spaltende und rassistische Hetze der Nazis hatten. Sie alle dem „bürgerlichen Lager“ zuzuordnen, ist falsch und gemein.
Das „bürgerliche Lager“ ist es ja gerade, das sich an die Rechtsextremist*innen anbiedert: innerhalb der CSU/CDU wird offen über künftige Koalitionsmöglichkeiten mit der AfD spekuliert, die Liberalen stehen der AfD in ihrem Marktradikalismus sehr nahe und von einer SPD, die ebenso marktgläubig ist und überdies wirklich alles (ja, auch offene Nazis im hohen Staatsdienst) hinnimmt, um die Regierungsbeteiligung nicht zu gefährden, ist nichts zu erwarten.

Das „bürgerliche Lager“ steht nicht gegen die Faschist*innen. Es ist die Aufgabe all derer, die die Zustände in der bürgerlichen Gesellschaft nicht ertragen können und wollen, die falsche Krisenlösung des Faschismus zurückzuschlagen und die wirkliche Alternative – den Sozialismus – voranzutreiben und konkrete Schritte zu seiner Verwirklichung zu unternehmen.

Hier findet ihr den Artikel und die Fotostrecke:

http://www.nordbayern.de/…/herz-statt-hass-1500-nurnberger-…

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Herbst Wüstentage 2018

Die Herbst Wüstentage 2018 stehen vor der Tür und es ist wieder so einiges geboten! Anmeldung und nähere Infos über unsere Ausschreibung. Bei Fragen könnt ihr uns jederzeit mailen oder im Büro anrufen. Wir freuen uns auf viele alte und neue Gesichter!

 

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Nazis erfolgreich gestört

Heute haben wir – recht spontan – die Mahnwache des rechtsextremen Bürgerbündnis Franken gestört. Die Nazis gaben vor, dem in Chemnitz ermordeten Daniel Hillig zu gedenken. Faktisch sind sie mit denjenigen verschwistert, die in Chemnitz zur Stunde Jagd auf Migrant*innen und politisch Andersdenkende machen. Vor der Lorenzkirche erschienen etwa ein Dutzend Nazis, sie wurden von etwa 70 Antifaschist*innen gestört, indem Transparente und Fahnen geschwenkt und die planlose Stille der Nazis mit „Hoch die internationale Solidarität“- und „Nationalismus raus aus den Köpfen“Rufen durchbrochen wurde.

https://www.br.de/nachrichten/bayern/70-nuernberger-zeigen-flagge-gegen-rechts,R1vxZDX

Auf Daniel Hilligs Facebookseite fand sich folgendes Bild, dem wir nur beipflichten können und das zeigt, dass der deutsche Mob nur auf eine Gelegenheit gewartet hatte, loszuschlagen.

Mit Gedenken hat das, was die Nazis zwischen Lorenzkirche und Heimatministerium veranstalteten, gar nichts zu tun. Es ist reine Propaganda der Faschist*innen von AfD über Pegida und Pax Europa, die nicht zu trennen sind von den Faschist*innen in Chemnitz, die dort pogromartige Hetzjagden veranstalten.

Für sie sollte der Tag trotz allem eine Schlappe gewesen sein. Sie wurden gegen Ende ihrer „Mahnwache“ recht zügig verscheucht, sie verkrümelten sich zügig und werden laut Polizei überdies eine Anzeige wegen Nichtanmelden der Eilversammlung kassieren.

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Polizeigewalt in Deutschland


http://www.tagesschau.de/inland/monitor-polizeigewalt-103.html

„Der Vorwurf, Polizeigewalt in Deutschland werde nur unzureichend geahndet, ist nicht neu – aber nun wird er durch Zahlen gestützt.“

 
Am 31. Mai 2017 gingen Polizeieinheiten gegen Schüler*innen und Unterstützer*innen vor, nachdem diese versuchten, mittels einer Sitzblockade die Abschiebung ihres Mitschülers zu verhindern. Die Polizist*innen setzten Pfefferspray ein, schlugen mit Schlagstöcken um sich, warfen Leute zu Boden. Sie versuchten, den Blockierer*innen die Finger umzubiegen und drückten Daumen in deren Augen, um ihnen Schmerzen zuzufügen. Mit Füßen traten die Polizist*innen auf die am Boden Sitzenden ein. Eines unserer Mitglieder wurde von einem Polizeiwagen angefahren und derart vom Polizeiknüppel getroffen, dass es wochenlang Hämatome am Unterarm hatte.
Dass Betroffene keine Anzeige gegen Polizist*innen erstatten, liegt an der Angst vor der Gegenanzeige: fast immer, wenn Polizeibeamte einer Straftat beschuldigt werden, erhält der oder die Ankläger*in selbst eine Anzeige – mit mehreren Polizeikolleg*innen als Zeugen. Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus.
Stattdessen gibt es derzeit einen juristischen Rachefeldzug gegen viele, die sich am 31. Mai solidarisch gezeigt haben. Sie werden verurteilt, weil sie Fahrräder mit Kraft geschoben haben, weil sie angeblich Flaschen (merke: 0,33l-Weichplastik) geworfen haben und werden zuvor mit einer medialen öffentlichen Fahndung überzogen, die einer Bestrafung ohne juristische Verurteilung gleichkommt.
 
Die solidarische Begleitung der Betroffenen organisieren in erster Linie die Genoss*innen von Widerstand Mai 31 – Solidarität ist kein Verbrechen. Unterstützt sie und achtet auf ihre Ankündigungen. Im Oktober wird es in der Akademie CPH eine Ausstellung zu der „Macht der Narrative“ geben, die den 31.Mai thematisiert. Auch einer unserer Genossen hat dazu einen Beitrag gemacht. Zu der leidigen Gewaltdebatte findet ihr auf Seite 10 der AJ einen Artikel eines Genossen aus Nürnberg unter dem Titel: Je suis linksextrem.
 
Ausstellung: „Macht der Narrative“:
https://www.cph-nuernberg.de/veranstaltungen/detail/event/732-2.html
 
Artikel Je suis linksextrem:
https://www2.wir-falken.de/uploads/aj_2017_02_web.pdf
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Checkt uns auf facebook

Hervorgehoben

Viele Infos, die auf der Homepage nicht immer auftauchen, findet ihr auf unserer facebook-Seite. Keine Sorge, ihr müsst nicht auf facebook sein, um unsere Seite zu sehen – wenn ihr facebook habt, gebt uns ein Like und ihr bleibt immer auf dem Laufenden, was wir so machen.

 

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Sommercamp 2018 – Rote Falken heraus!

Wie jeden Sommer fahren wir Falken auch 2018 auf unser Sommercamp! Diesmal  geht’s wieder nach Schwangau. Ein herrlicher Zeltplatz am Fuße des Tegelbergs, in der Nähe vom Forggensee und der kalten Pölat (Fluss gleich neben dem Zeltplatz) erwarten uns. Zwei Wochen lang leben wir dort in Zelten zusammen, bauen, spielen und sporteln in der Natur, beschäftigen uns mit Themen, die uns interessieren, kochen gemeinsam, toben uns mal so richtig aus und haben eine schöne Zeit… komm doch mit!

Kosten werden voraussichtlich 320.- € für Mitglieder/ 340.- €  fürNichtmitglieder sein,
da sich zum Juni 2018 aber die Förderrichtlinien des BJR ändern, kann sich der Betrag auch noch nach unten korrigieren… 🙂

HIER gibt’s den Anmeldungsflyer zum download. (Das Ganze ausfüllen, unterschreiben und per Post/Fax/Scann an uns schicken)

Solidarität mit Afrin. Keine Unterstützung dem türkischen Regime.

Heute haben wir vor der türkischen Botschaft und auf dem Dach des SPD-Hauses gegen den türkischen Krieg und seine deutsche Unterstützung protestiert und wollen damit zur Solidarität mit der kurdischen Bewegung aufrufen.

Facebook_Konsulat_afrinnotalone

Wir rufen zur Solidarität mit der kurdischen Freiheitsbewegung auf und kritisieren die deutsche Unterstützung des türkischen Regimes in Form von Waffenexporten und Kriminalisierung der schon in der Türkei verfolgten kurdischen Bewegung.
Marie Stroheker, die erste Vorsitzende der Falken in Nürnberg, sagt dazu: „Die kurdische Bewegung und ihre Verteidigungseinheiten YPG und YPJ ist eine der wenigen demokratischen, säkularen Kräfte in der Region. Sie führt einen erfolgreichen Kampf gegen den Islamischen Staat und andere islamistische Kräfte. Währenddessen baut Erdogan in der Türkei ein national-islamisches Regime auf und die deutsche Bundesregierung schafft es nicht, sich davon zu distanzieren. Stattdessen wurden seit Jahren Waffen an die Türkei geliefert. Obwohl die Türkei offensichtlich einen Angriffskrieg gegen die Zivilbevölkerung der Region führt, werden in Deutschland Mitglieder und Symbole der kurdischen Bewegung verfolgt und kurdische Demonstrationen von der Polizei angegriffen.“

Die Falken Nürnberg fordern deshalb von allen Parteien und Politikern, sich öffentlich für folgende Ziele einzusetzen:

  • keine Waffenexporte in die Türkei
  • Schluss mit der Kriminalisierung kurdischer Aktivisten
  • Abzug aller türkischen Truppen aus den kurdischen Gebieten

Hoch die internationale Solidarität!
#afrinnotalone

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